* in Deutschland geboren.
2011 debutierte Daniel Grossmann an der Bayerischen Staatsoper in München, wo er die Neuproduktionen von Benjamin Fleischmanns Rothschilds Geige [von Dmitri Schostakowitsch fertiggestellt und orchestriert] sowie Sarah Nemtsovs Herzland dirigierte. Anläßlich der Münchner Opernfestspiele 2012 dirigiert Daniel Grossmann erneut an der Bayerischen Staatsoper.
Mit Pergolesis Oper La serva padrona debütierte Daniel Grossmann 1997 mit der Camerata Savaria in München. Seitdem dirigierte er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, unter anderem mit dem Barockensemble „Capella Savaria”, mit den Ungarischen Philharmonikern Debrecen, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Failoni Kammerorchester der Ungarischen Staatsoper Budapest. Von 2001 bis 2006 war Daniel Grossmann ständiger Gastdirigent des Jüdischen Sommerfestivals in Budapest, wo er 2003 Mendelssohns Violinkonzert mit Igor Oistrach aufführte.
2004 gründete Daniel Grossmann das Ensemble28, das sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert hat und mit dem er Beethovens 3. Symphonie auf CD einspielte - in jenem Saal, in dem die Uraufführung des Werkes unter Leitung des Komponisten stattgefunden hatte und in der Besetzung der Uraufführung.
Für Daniel Grossmann ist seit Jahren die Aufführung von Werken verfolgter und vergessener jüdischer Komponisten ein wichtiges Anliegen. Mit der Gründung des Orchesters Jakobsplatz München konnte er diese Idee 2005 verwirklichen. Daniel Grossmann, Künstlerischer Leiter des Klangkörpers, setzt programmatisch den Schwerpunkt auf die Gegenüberstellung selten gespielter Werke jüdischer Komponisten mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Daniel Grossmann ging mit diesem Orchester bereits auf Tourneen durch Israel, Rumänien, Moldawien und in die Ukraine.
Vom 3. bis 14. November 2011 geht das Orchester Jakobsplatz München auf Konzertreise nach Usbekistan und gibt Konzerte entlang der Seidenstraße.