Christian Valle beeindruckte als Hagen mit düsterer Autorität und eindrucksvoller Bühnenpräsenz. Seine Hoiho-Rufe hatten schiffshornartige, Gottlob-Frick’sche Wucht – klanglich durchdringend und Ausdruck finsterer Entschlossenheit. Mit sonorem Bass und raumgreifender Präsenz dominierte Valle das Geschehen, …. operagazet.com, 4. April 2025
Im November 2025 gab Christian Valle beim Hangzhou Philharmonic Orchestra als Hagen in Wagners Götterdämmerung sein China-Debut und gastierte kurz zuvor als Gremin in Tchaikovskys Eugen Onegin an Den Norske Opera. Seit 2021/22 gehört der Bassist zum Ensemble der Oper Bern, wo er auch als Mozarts Osmin in Die Entführung aus dem Serail, Sarastro in Die Zauberflöte und Bartolo in Le nozze di Figaro, Gremin in Tchaikovskys Eugen Onegin sowie in Wagners Das Rheingold als Fasolt, in Die Walküre als Hunding und Fafner in Siegfried sowie Hagen in Götterdämmerung zu erleben war. 2026 gibt er dort als Padre Guardian in Verdis La forza del destino sein Rollendebut.
2023 debutierte er in Strauss‘ Salome am Opernhaus Zürich und in Puccinis Tosca beim Bergen International Festival. Auf der Bühne war Christian Valle an der Bayerischen Staatsoper (2019 bis 2021), Bergen Nasjonale Opera, British Youth Opera, Garsington Opera, Den Norske Opera & Ballett in Oslo zu erleben. 2021 gastierte der Bass als Publio in Mozarts La clemenza di Tito an der Bergen Nasjonale Opera. 2029 kehrt Christian Valle nach Großbritannien zurück und singt Hagen in Wagner’s Götterdämmerung an der Grange Park Opera unter der Leitung von Anthony Negus.
In konzertanten Aufführungen in der Barbican Hall in London sang Christian Valle, begleitet vom London Symphony Orchestra, Elder Brother in Maxwell Davies‘ Uraufführung The Hogboon sowie Ruffiack in Ligetis Le Grand Macabre unter der Leitung von Simon Rattle. Bisher arbeitete er mit Regisseuren wie Arnaud Bernard, David Bösch, Rodula Gaitanou, Elmar Goerden, David Hermann, Martin Lloyd-Evans, Ewelina Marciniak, Annikese Miskimmon, Amelie Niermeyer, Silvia Paoli, Árpád Schilling, Peter Sellars und Marco Štorman.
Der Konzertsolist sang Beethovens Missa Solemnis und Sinfonie N° 9, Brahms’ Ein deutsches Requiem, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Mozarts Messe in c. Christian Valle wurde von Klangkörpern begleitet wie Bayerisches Staatsorchester, Bergen Philharmonic Orchestra, Berner Symphonieorchester, Hangzhou Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra sowie Oslo Filharmonien und sang unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Andrea Battistoni, Giampaolo Bisonti, Daniele Callegari, Paolo Carignani, Daniel Carter, Nicholas Carter, Francesco Ciampa, Daniel Cohen, Pierre Dumoussand, Asher Fisch, Edward Gardner, Lothar Koenigs, Klaus Mäkelä, Erik Nielsen, Kirill Petrenko, Simon Rattle, Jac van Steen, Markus Stenz, Anna Sułkowska-Migoń, Mario Venzago, Keri-Lynn Wilson und Lidiya Yankovskaya.
Diese Biographie dient nur der Information und darf nicht abgedruckt werden. © Artistainternational, Dezember 2025.
