Die polnische Mezzosopranistin Malgorzata Walewska präsentierte die Wesendonck-Lieder „Im Treibhaus“, „Schmerzen“ und „Träume“ von Richard Wagner. Differenziert, mit wohlklingender, sonorer Mezzostimme, wohldosierter Intensität und Darstellungskraft überzeugte sie mit ihrer Interpretation. onlineMerker, 13. April 2026
Im Oktober 2026 ist Małgorzata Walewska am Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau als Olga in der Uraufführung von Maxim Kolomiiets‘ Oper Mothers of Kherson zu erleben. Im Juli 2026 gibt die Mezzosopranistin ihr Rollendebut als Fricka in Wagners Die Walküre, nachdem sie 2024 beim Baltic Opera Festival als Mary in Wagners Der fliegende Holländer zu erleben war und dort im Vorjahr unter der Leitung von Marek Janowski debutierte. 2025 sang sie die Sorceress in Purcells Dido and Aeneas beim 31st Iubilaei Cantus Festival 2025 in Nowy Sącz, und kehrte als Counselor’s Widdow in Grossmans Ghost of the Governor an das Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau zurück.
Małgorzata Walewska ist auf den Bühnen führender Opernhäuser zu Hause und gastierte im Repertoire von Saint-Saëns und Verdi am Grand Théâtre de Genève, Metropolitan Opera, Royal Opera in London und der Semperoper Dresden, außerdem sang sie 2007 die Titelrolle von Gnecchis Cassandra an der Deutschen Oper Berlin. In jüngerer Zeit sang sie die Alte Dame in Bernsteins Candide, Auntie in Brittens Peter Grimes und Mrs Quickly in Verdis Falstaff (Oper Köln/2018), Lucia in Mascagnis Cavalleria rusticana (Podlasie Opera/2023), La Zia Principessa in Puccinis Suor Angelica (Krzysztof Penderecki European Cultural Centre in Lusławice/2019), Gräfin in Tschaikowskys Pique Dame (Opéra national du Rhin/2015). In der Spielzeit 2022/23 war die polnische Mezzosopranistin als Ježibaba in Dvořáks Rusalka am Teatr Wielki Poznań zu erleben und gab als La Contessa di Coigny und Madelon ihr Debut in Giordanos Andrea Chenier bei den Festspielen des Theater St.Gallen.
Małgorzata Walewska, auch mit zeitgenössischen Repertoire vertraut, kreierte 2017 Zofia in der Uraufführung von Janiaks The Man from Manufaktura am Teatr Wielki in Łódź und wirkte 2020 in Unknown, I Live with You, einer Operninstallation, beim Opera Rara Festival in Krakau sowie beim Kurt Weill Fest in Dessau mit, wie auch in Aria di potenza, einem Open-Air-Opernhappening, das 2022 in der Studio Theatregallery in Warschau und beim Kunstfest Weimar zur erleben war. Im Oktober 2025 bringt sie Diesners Symfonia Piaśnicka in Danzig zur Uraufführung.
Małgorzata Walewskas Konzertrepertoire umfasst Beethovens Sinfonie N° 9, Berlioz Les nuits d’été, Bruckners Te Deum, Mahlers Kindertotenlieder sowie Sinfonie N° 2 und N° 3 , Pergolesis Stabat Mater, Rossinis Stabat Mater und Petite messe solennelle, Verdis Messa da Requiem und Wagners Wesendonck-Lieder. Die Mezzosopranistin hat mit führenden Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Bassem Akiki, Marco Armiliato, Seymon Bychkov, Jesus Lopez Cobos, Asher Fish, Valery Gergiev, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Marko Letonja, Nicola Luisotti, Carlo Montanaro, Pier Giorgio Morandi, Carlo Rizzi, Andriy Yurkevych und Massimo Zanetti. Beim Warschauer Beethoven Easter Festival 2025 singt sie Mahlers Simphonie N° 2 unter der musikalischen Leitung von Susanna Mälkki.
Diese Biographie dient nur der Information und darf nicht abgedruckt werden. © Artistainternational, Mai 2026.
In Zusammenarbeit mit STUDIO KULTURA.
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